Qualitätsmerkmale der Sprachheilschule



Zusammenstellung fachrichtungsspezifischer Elemente zur Profilschärfung der Sprachheilschulen

Stand: Mai 2010


Für die Arbeitsgruppe: „Sprachheilpädagogischer Unterricht“
C. Huber, K. Lemp, C. Schenck


Gliederung


1. Diagnostik

2. Sprachförderliche Bedingungen des Unterrichts
    - Sprechanlässe

    - Lehrersprache
    - Anpassung der Unterrichtsinhalte an die individuelle  Lernausgangslage

3. Sprachheilpädagogische Maßnahmen im engeren Sinne
    - Phonetisch-phonologischer Bereich
    - Syntaktisch-morphologischer Bereich
    - Semantisch-lexikalischer Bereich
    - Pragmatisch-kommunikativer Bereich
    - Auditive Wahrnehmung

4. Schulorganisation / spezielle Angebote


1. Diagnostik


Diagnostik der Ausgangslage


- Sprachentwicklung
     - Phonologische Bewusstheit
     - Phonetisch-phonologischer Bereich der Sprache
     - Syntaktisch-morphologischer Bereich der Sprache
     - Semantisch-lexikalischer Bereich der Sprache und Sprachverständnis
     - Kommunikativ-pragmatischer Bereich der Sprache
> Auswirkungen auf Lernvoraussetzungen


Lernbegleitende Förderdiagnostik


- Kompetenzorientierter Förderplan
     - Individuelle Anpassung der Lernanforderungen an die besonderen sprachlichen Voraussetzungen


2. Sprachförderliche Bedingungen des Unterrichts


Sprechanlässe


Sprache erschließt die Welt und wird nur in einem sinnstiftenden und situativen Zusammenhang nachhaltig erworben

     - Jeder Unterrichtsgegenstand wird zur immanenten Sprachförderung genutzt
     - Linguistische Analyse der Unterrichtsinhalte
     - Schaffung eines sprachfördernden Klassenklimas
     - angstfreie ruhige Atmosphäre schaffen (Respekt, Verständnis bei sprachlichen Auffälligkeiten), Störquellen ausschalten
     - ritualisierte Sprechanlässe (Tagesplan, Klassenrat, Erzählkreis evtl. mit Hilfen: Gestik, Satzstrukturen vorgeben, Vorlesen und über Gelesenes sprechen….)
     - Anbahnung einer Fragekultur in der Klasse (evtl. visuelle Zeichen vereinbaren)
     - Handlungsorientierter Unterricht - aus der Handlung ergibt sich Sprache (Unterrichtsplanung nach J. Bruners Lerntheorie: enaktiv-ikonisch-symbolisch)
     - Stumme Impulse evozieren Sprache, weniger W-Fragen
Einbezug aller Sinne  (Sicherung durch andere Kanäle)
     - Rollenspiele als dialogische Sprechanlässe
     - Einsatz vielfältiger Sprechverse, Reimen, Bewegungslieder, Spiele zur auditiven Wahrnehmung in allen Fächern
     - Kooperative Unterrichtsformen (z.B. bei Experimenten, Rechengeschichten/ Textaufgaben, Geschichten schreiben/ erzählen…)
     - Regelmäßiges Reflektieren von Lernprozessen und deren Ergebnisse



Lehrersprache


- klare, lautreine nicht zu schnelle Aussprache
     - reduzierte Komplexität: Sprachniveau (Satzstrukturen und Wortschatz) nur etwas über dem der Kinder
     - kurze, einfache Arbeitsanweisungen und Satzstrukturen ohne Mehrfachaufforderungen
     - sprechen in gemäßigter Lautstärke und nicht in Unruhe hinein
     - Zurücknahme der eigenen Sprache zur Erhöhung des Sprachumsatzes der SuS
     - eigenes Handeln mit Sprache begleiten
     - akzentuieren von Sprachsituationen (Sprechtempo, Stimmlage, Lautstärke, Betonung, Wiederholung…)
     - Antlitzgerichtetheit (Blickkontakt, gutes Mundbild)
     - Unterstützung der Sprache durch nonverbales Kommunikationsverhalten (Gestik, Mimik)
     - Einsatz von weiterführenden Nachfragetechniken (z.B. im Erzählkreis: z.B. aktives Zuhören)
     - Einsatz von Modellierungstechniken
          - vorgelagerte Techniken wie Präsentation der Zielstruktur, Parallelsprechen, Alternativfragen
          - nachgelagerte Äußerungen wie korrektives Feedback, Expansion, Umformung, modellierte Selbstkorrektur
     - Wiederkehrende Sprachmuster vermitteln Sicherheit
     - wiederholen von Arbeitsanweisungen, ggf. einzelne SuS gezielt ansprechen, ggf. visuelle Hilfen
     - vielfältiger sprachlicher Input durch die Lehrkraft - Wiederholungen und Erklärungen wichtiger Begriffe
     - Akzentuierte Spracherfahrung durch strukturierte Lehrersprache / Kontrastierungen (Kontextoptimierung)
     - Schriftsprache als Unterstützungssystem
     - Zeichen mit Bedeutung (Lautgebärde, „Sprich im ganzen Satz“) einsetzen
     - metasprachliche Reflexion sprachlicher Phänomene
     - aufmerksam zuhören: Inhalt vor Form (Gesprächstechniken wie „aktives Zuhören“, „Spiegeln“… anwenden)


Anpassung der Unterrichtsinhalte an die individuelle Lernausgangslage
- Beispiele -


- Schriftspracherwerb
          - Intensiviertes Training der phonologischen Bewusstheit
          - Visualisierung der Phonem-Graphem-Zuordnung mit Handzeichen
          - Ganzheitliche Einführung der Buchstaben
          - Verstärktes, individuelles Üben des lautgetreuen Schreibens nach Anlauttabelle, unter besonderer Berücksichtigung der früheren oder noch vorhandenen Artikulationsschwierigkeiten
          - Sprachverständnis: Lesetexte auf verschiedenen Kompetenz- bzw. Komplexitätsstufen
          - Texte stets mit Rückfragen oder Fragen zum Fortgang versehen
     - Rechtschreibung
          - Visualisierung von Rechtschreibregeln
     - Gezielte LRS-Förderung
     - Mathematik
          - Handelnder Bezug
          - Ausbau des Verständnisses für Präpositionen / zusammengesetzte Verben (abgeben, dazutun….)
          - Vereinfachung von Sachaufgaben bzw. handelndes Erarbeiten


3. Sprachheilpädagogische Maßnahmen im engeren Sinne


Förderung im phonetisch-phonologischen Bereich


Einzel- und Kleingruppenförderung phonetische Ebene
Die vorgeschlagenen Schritte stellen nicht zwingend eine Hierarchie dar. Die Reihenfolge ist lediglich Anhaltspunkt und von Kind zu Kind individuell zu handhaben. Auch die Einbindung von Mundmotorik und der Förderung der auditiven Wahrnehmung in den Verlauf der Fördereinheit ist je nach Störungsbild und Notwendigkeit individuell zu handhaben.
     - Förderung der Mundmotorik
     - Geräuschdifferenzierung und -fokussierung
     - Klangdifferenzierung
     - Lautdifferenzierung
     - Lautlokalisation
     - Lautanbildung / Lauterarbeitung gemäß phonetischer und phonologischer Gesetzmäßigkeiten
     - Lautfestigung auf Silbenebene, Wortebene (An- In- und Auslaut), Satzebene, Textebene
     - Transfer und Festigung der erlernten Lautstruktur in der Spontansprache im Unterricht

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten auf der phonetischen Ebene
     - Festes Essen zum Frühstück → Stärkung der Mundmotorik
     - Spiele zur Mundmotorik (z.B. Watteblasen, Zungengymnastik…)
     - Nicht sprachliche  Geräusche und sprachliche Laute bilden und variieren - Lautmalereien (z.B. Tierstimmen imitieren)
     - Spiele zur auditiven Aufmerksamkeit, -Differenzierung, -Seriation und - Merkfähigkeit
     - Deutliches Sprachvorbild der Lehrkraft, inkl. gut sichtbares Mundbild
     - Fremdhören, Eigenhören
     - Korrektives Feedback; Konsequentes Feedback bzgl. der Festigung der erlernten Lautstruktur in der Spontansprache
     - Mundbild im Spiegel betrachten, Artikulationsorgan und –ort beschreiben
     - Stütze durch Lautgebärde (auch Erinnerungshilfe zur Automatisierung)
     - Stütze durch Schriftbild
     - Erinnerung an Artikulation durch visuelle Stützen (Aufkleber)

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten auf der phonologischen Ebene
     - Förderung der phonologischen Bewusstheit im weiteren Sinne
          - Sprachrhythmus
          - Silbenklatschen
          - Reime
     - Förderung der phonologischen Bewusstheit im engeren Sinne
          - Lautlokalisation
          - An-, In- und Endlaute hören
          - Lautdifferenzierung
          - Laute synthetisieren
          - Laute ersetzten
     - Systematische Förderung durch Förderprogramme zur Phonologischen Bewusstheit
     - Arbeit mit der Anlauttabelle im Schriftspracherwerb zur Sicherung der Phonem-Graphem-Korrespondenz
     - Einsatz von Handzeichen um das phonologische Kurzzeitgedächtnis zu unterstützen
     - Schulung der auditiven Wahrnehmung (aud. Aufmerksamkeit,  aud. Merkfähigkeit, Lautlokalisation,  
    Wortdurchgliederung, Synthese…)



Förderung im syntaktisch-morphologischen Bereich


Einzel- und Kleingruppenförderung auf syntaktisch-morphologischer Ebene
     - Elemente der Kontextoptimierung (nach Prof. Dr. H. J. Motsch und Dr. M. Berg)
          - Sensibilisierung auf Morphemmarkierungen
          - häufige, prägnante und kontrastive Präsentation der Zielformen (Akzentuierung durch die Lehrersprache)
          - Spielsituationen anbieten, die die zu lernende grammatikalische Struktur hervorrufen - möglichst nur die Zielstruktur, ohne „Ablenker“
          - Visualisierung von Zielstrukturen
          - Handlungskontext nach Interesse des Kindes
          - Nutzung von Metasprache
          - Grammatische Regeln nachspielen
     - Sprachförderspiele zur Grammatik
     - Erzählen und später auch schreiben zu Bildern und Bildergeschichten  
     - Training der auditiven Wahrnehmung (z.B. durch Computerprogramme)

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten auf syntaktisch-morphologischer Ebene

     - Lehrersprache als Vorbild: Langsam, kurze Sätze, Sprachmelodie, Rhythmisierung, Betonung
     - Zahlreiche Sprechanlässe schaffen
     - Lesen und Vorlesen
     - Unterricht so planen, dass Zielstruktur prägnant (ohne Ablenker) immer wieder dargeboten, wiederholt und produziert wird (z.B. Schemasätze)
     - Offene Fragen formulieren, Stumme Impulse setzen, Provokationen setzen um ganze Sätze hervorzurufen
→ weniger W-Fragen
     - Modellierungstechniken wie z.B. Korrektives feedback, Expansion, Extension….
     - Von sprachlich guten Schülern Modell geben lassen
     - Ab der 3. Klasse zunehmend, ab 5. Klasse obligatorisch metasprachliche Kenntnisse mit einsetzen (Wort- und Satzarten)
     - Schriftsprache als Visualisierung einsetzen (Plakate mit Satzanfängen, Lückensätze, Wortkarten → Einsetzen/ Markieren der fokusierten Struktur)
     - Bildergeschichten sukzessive erarbeiten
     - Hilfen beim Geschichten schreiben: Rollenspiel mit Requisiten (aus Handlung ergibt sich Sprache), Satzanfänge, Satz- oder Wortauswahl, Lückentext, Ankreuzgeschichten



Förderung im semantisch-lexikalischen Bereich


Einzel- und Kleingruppenförderung auf semantisch-lexikalischer Ebene
     - Gesellschaftsspiele und Spiele zur Sprachförderung („Na Logo“, „Wer? Wie? Was?“, „Memory“, „Wer ist es?“, „Ich packe meinen Koffer“…)
     - Erarbeitung von Wortfeldern (mit Bildmaterial / Clustern / Pantomime-Verben ausdifferenzieren..)
     - Wortfelder vielfältig erschließen (Oberbegriffe, Ausdifferenzierung: Nomen, Verb, Adjektiv, Gegensatzpaare…)
     - Training der auditiven Merkfähigkeit innerhalb von Wortfeldern mit Computerprogrammen
     - Gestützte Kommunikation - Nutzung von PC-Programmen wie Boardmaker
     - Einübung von Funktionswörtern in Spielkontext

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten auf semantisch-lexikalischer Ebene:
     - Verknüpfung von Realgegenstand, Bild, Wortkarte
     - Charakterisierung der Realgegenstände mit Hilfe unterschiedlicher Merkmale - „Multimodaler Markenmix“ (Prof. Dr. C. W. Glück)
     - Aus Handlung ergibt sich Sprache: Themenorientierter Wortschatzaufbau mit dem  Ausgangspunkt konkretes Handeln
     - Wortfelder erarbeiten und vielfältig erschließen (Semantische Elaboration)
     - Häufige Wiederholung der neuer Wörter, Wortfelder
     - Bedeutungsbausteine berücksichtigen: Bedeutungen möglichst nicht nur verbal, sondern unter Berücksichtigung aller Sinne vermitteln, v.a. visuell und motorisch
     - Erschließung der Wortbedeutung durch gezielte Fragen ermöglichen (zu Überbegriff, Funktion, Eigenschaft, Synonym...)
     - Spielen, Erzählen und schreiben zu Bildergeschichten (Hilfen: Synonymwörterbücher)
     - Bei Wortfindungsstörungen semantische Hilfen geben („schmeckt süß“)
     - Speicherung und Abrufhilfe durch phonologischen Aufbau (langes/kurzes Wort, Anfangsbuchstabe...)
     - Lehrersprache und Arbeitsanweisungen: Langsam, kurze Sätze, vertrautes Vokabular, hinweisreiche, situationsbezogene Sprache (Intonation, Prosodie, Gestik, Mimik)
     - unbekannte Wörter in Lesetexten: Zeichen absprechen bei Nichtverstehen, immer sofort mit Inhalt füllen, im Lexikon nachschlagen, aufschreiben und Silben klatschen
     - Arbeitsauträge wiederholen lassen, visualisieren (z.B. Piktogramme)
     - Unterstützung des Sprachverständnisses durch Mimik und Gestik, Symbole oder schriftsprachliche Hinweise
     - Lesetexte auf verschiedenen Kompetenzstufen anbieten
     - Häufiges Nachfragen bzw. Fragen zum Text und zur Vorwegnahme des Fortgangs der Geschichte
     - Spiele zur auditiven Merkfähigkeit mit bestimmtem Wortmaterial in den Unterricht einbauen ( „Ich packe meinen Koffer“, „Dinge berühren“…)


Förderung im pragmatisch-kommunikativen Bereich


Unterrichtliche Fördermöglichkeiten auf der pragmatisch-kommunikativen Ebene:
     - Gezielte Planung von Kommunikationsanlässen
     - Spielraum für Sprechhandlungen geben
     - Einhaltung von Gesprächsregeln
     - Einplanung und sukzessive Steigerung der sozialen Anforderungen der Kommunikationssituationen

Förderung bei Beeinträchtigungen der Redefähigkeit
Therapie durch spezialisierte logopädische bzw. psychologische Praxen oder stationäre Einrichtungen

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten beim Stottern:
     - Lehrermodellsprache: ruhig, langsam
     - Zeit nehmen, Zeit lassen, Raum für Äußerungen ermöglichen – aktives Zuhören
     - Wohlfühlklima, Geachtet sein auch von den Mitschülern
     - Angstabbau, Stärkung des Selbstvertrauens, sukzessive Steigerung sozialer Anforderungen
     - Auf den Inhalt - nicht auf die Form - achten und diesen hervorheben
     - angemessene sprachliche Anforderungen
     - Ggf. sprechtechnische Hilfen, wie Atemtechnik, Unisonosprechen, redeflussbegleitende Bewegungen
     - unbekannten Text nicht als Ersten vorlesen lassen
     - Singen, Theaterspiel, Gedichte
     - Entspannungsübungen

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten beim Poltern:
     - bremsen (sowohl in der aktuellen Situation als auch „präventiv“ durch entsprechende Unterrichtsgestaltung, Strukturen schaffen)
     - auf Detailgenauigkeit achten, Aufmerksamkeitsspanne ausdehnen
     - Störungsbewusstsein im positiven Sinne schaffen
Zeichen vereinbaren

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten beim Mutismus:
     - Angstabbau, Bereitschaft zur kommunikativen Öffnung erhöhen
     - Stärkung des Selbstvertrauens
     - Wohlfühlklima, Geachtet sein auch von den Mitschülern
     - Anfeindungen und falschen Druck von außen vermeiden
     - Das Kind nicht in den Mittelpunkt stellen
     - Wenn das Kind spricht, normal reagieren
     - Rollenspiele als Übungsraum
     - Entspannungsübungen


Förderung der auditiven Wahrnehmung


Einzelförderung und Gruppenförderung durch gezielte Übungen innerhalb der betroffenen auditiven Bereiche  an Computerprogrammen oder mit anderen spezifischen Fördermaterialien

Unterrichtliche Fördermöglichkeiten
     - ruhige Arbeitsatmosphäre
     - vielfältige Stilleübungen und Hörübungen im Unterricht
     - Intensivierung der auditiven Übungen bei der Buchstabeneinführung
     - Unterstützung durch andere Kanäle/ Wechsel der angesprochenen Sinne: Informationen visualisieren,
     -  Lautgebärden, Mundbild, Blickkontakt, Silbenklatschen…)
klare, variationsreiche Lehrersprache
     - Arbeitsanweisungen wiederholen lassen
zum Nachfragen ermuntern
     - Sozialformen so wählen, dass betroffene SuS konzentriert arbeiten können (z.B. Rückzugsmöglichkeiten)
     - Sitzplatz mittig vor der Tafel mit gutem Sicht- und Hörkontakt zur Lehrkraft, bei U-Form mit dem Rücken zum Fenster, ruhiger Nachbar/ Einzeltisch
     - Gesprächsregeln/ Gesprächsdisziplin  in der Klasse einhalten
     - Rituale zur Strukturierung des Tagesablaufes
     - Auf Konzentrationsphasen Entspannungsphasen folgen lassen
     - Hausaufgaben notieren lassen und Notation kontrollieren
     - Einsatz von FM-Anlagen


4. Schulorganisation /spezielle Angebote


- spezielle bauliche Situation: Schalldämmung, Förderräume, Psychomotorikhalle
     - Förderstunden, Einzel-, Kleingruppen-, klassenübergreifende Förderung
     - kleinere Klassen
     - jahrgangsübergreifendes Unterrichten in den Anfangsklassen
     - Blockunterricht mit ritualisierten Abläufen
     - zusätzliche Deutschstunden, Doppelstunde Deutsch im Anfangsunterricht
     - psychomotorische Förderung
     - Unterricht adaptiv sprachheilpädagogisch
     - BFZ-Arbeit
     - GU
     - Sprachheilambulanz
     - Beratungsstelle für Eltern mit sprachentwicklungsverzögerten Kindern
     - Elternseminar für Eltern stotternder Kinder
     - Kooperation mit anderen schulischen und außerschulischen Einrichtungen:
  Netzwerk: Schule- Therapeuten- Eltern
     - Intensive Elternarbeit, z.B. Halbjahresgespräche mit Eltern und Kind über die  
  Entwicklungsfortschritte und die nächsten Ziele
     - Nachbetreuung bei Rückschulung
     - Intensive, individualisierte Berufsvorbereitung und nachgehende Ausbildungsbegleitung bis zur Prüfung einschließlich Durchführung des Nachteilsausgleichs



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